Arbeiten auf Papier
Notate bei oder auch nach der Arbeit zeigen die Tendenz der Künstlerin zur Reflexion des eigenen Schaffens. […] Das genaue Beobachten des Details, das Erfassen und Erfahren seines Wesens ist Voraussetzung für das Schreiben ebenso wie für das Umsetzen in die künstlerische Form. „Man kann nur zeichnen, was man kennt“ ist eine Devise, die man kaum vermutet bei einer Künstlerin, die abstrahiert und intellektuell verdichtet, in der Gestaltung des Einzelnen zu Allgemeingültigem gelangt.
Dr. Hannelore Sachs im Katalog zur Ausstellung in Oslo 1987
- 1958 Architektur (gotische Kirchen). Feder
- um 1960 Illustrationen zu Jean Giono, Der Träumer, Arabische Märchen, Majakowski, Morgenstern. Freie Themen. Feder
- 1960 Figürliche Blätter. Zu Brecht. Pastellstift · Zyklus Das Hohe Lied, Lithos
- 1961 Märtyrer und andere
- 1961 → Zyklus zu Thornton Wilder „Das lange Weihnachtsmahl". Rohrfeder
- 1961 → Ein Buch
- 1962 Rosenkranzzyklus. Feder
- 1962 → Zyklus zum Film „Letztes Jahr in Marienbad". Collagen
- 1964 zu Psalm 1 von Ingeborg Bachmann. Rohrfeder
- 1964 zu Gedichten von Johannes Bobrowski. Rohrfeder, laviert
- 1966 zu Erzählungen von Johannes Bobrowski. Rohrfeder
- 1982 Veränderte Landschaft, im Winter: Sumpflandschaft mit angestiegenem Wasserspiegel. Stiftzeichnungen
- 1982 Notizen zu einer Bestandsaufnahme. Während des Flächenabrisses im Altstadtkern von Bernau. 55 Stiftzeichnungen als limitierte Mappe gedruckt im Offsetdruckverfahren bei Graetz, 1985
- 1984 Erzgebirgische Waldstücke
- 1985 ff. Märkische Blätter, Dörfer auf dem Barnim
- 1989 „Erproben im Zeugnis", limitierte, nummerierte und signierte Auflage als bibliophiles Buch, deutsch-polnisch. Offsetdrucke nach Maschinennahtzeichnungen, gedruckt bei Graetz.
- 2024 Korsische Korkeiche, überkopf